Ökumenischer Gottesdienst zur Eröffnung der neuen Ortsmitte in Michelfeld

Schwäbisch Hall, 24. Juli 2011


„Seit Menschen leben, rufen sie nach Gott.“

Liebe Festgäste,
miteinander haben wir diesem Umstand schon Ausdruck verliehen, indem wir begonnen haben, diesen Gottesdienst zu feiern. Dazu haben wir uns versammelt in der neuen Ortsmitte. Dann gab es aber auch die alte Ortsmitte. Wo ist sie? Antwort:
„Die Ortsmitte ist da, wo die Kirche steht.“

Die Mönche von Stöckenburg bzw. Ellwangen haben sie gegründet. Der neu renovierte Kirchturm ist sichtbares Zeichen dafür. Er ist gleichsam die Stecknadel auf der Landkarte: Hier will ich leben, arbeiten und lieben – Gott und die Menschen! Michelfeld, dich kann ich leiden!

Diese Überzeugung zog und zieht Kreise – und so entstand ein Ortskern als Ausgangspunkt. Für alle, die hier wohnen, heißt das: „Michelfeld grüßt den Rest der Welt!“

Damit ist der persönliche Aktionsradius gut verankert und wir sind nicht „mittellos“. Michelfeld ist „reich“, weil es einen Mittelpunkt hat, der alle Michelfelder verbindet:
Da ist immer neu die Mitte, wo Menschen sich begegnen in Verbindung zu Gott; sie ist da, wo Menschen die Achtsamkeit pflegen zu Natur und Landschaft; da ist immer neu die Mitte, wo Menschen sich helfen in herzlicher Liebe zueinander und wo Menschen zufrieden bei sich zu Hause sind.

Heißt es nun „Michelfeld“ oder „Mittelfeld“? Auf alle Fälle: Die Mitte ist da, wo wir heute gemeinsam feiern.



Pfarrer Karl Enderle, Schwäbisch Hall

 

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